Unser Chorleiter Stephan Weih
Stephan Weih – 40-jähriges Chorleiterjubiläum – und kein Ende in Sicht
40 Jahre Chorleiter, und das mit 58. Stephan Weih, 1968 in Klein-Krotzenburg, Kreis Offenbach, geboren, kam sehr früh zur Musik und bekam mit 7 Jahren Klavierunterricht. Musik liegt ihm im Blut und die Chormusik am Herzen. Aber wie kommt man mit 18 Jahren auf die Idee Chorleiter zu werde? Weih erzählt:“1986 gab es wenige Chöre, die moderne Chormusik anboten, die jüngere Menschen begeistert. Ich wollte Sängerinnen und Sängern ein Angebot machen, sich in ihrer Musik wiederzufinden.“ So gründete er 1987 den „Chor of Modern Art“. Dort blieb er 25 Jahre, feierte viele Erfolge und probierte immer wieder Neues aus. In den neunziger Jahren folgte die Sambagruppe „Oh Wei Brazil“ und ab 2006 der Chor „Coloured Voices“. Parellel dazu übernimmt er Chöre im Raum Aschaffenburg bis Frankfurt und gründet seien Band „Keyout“.
Er begeistert Chor und Publikum gleichermaßen. Mitreißend, vielseitig, lebendig. Mit seiner Leidenschaft und musikalischem Können steckt er alle an. Stephan traut seinen Chören etwas zu. Meistens schafft er es, seine Ideen, die bislang nur in seinem Kopf waren, auf den Chor zu übertragen. Anfangs ist zumeist Ungläubigkeit in den Augen der Sänger und Sängerinnen, doch wenn es klappt entsteht daraus Euphorie, die sich bei den Konzerten auch aufs Publikum überträgt.
2014 kam er zu „Ton in Ton“ Klein-Auheim und führte diesen Chor von Erfolg zu Erfolg. Die Musikrichtungen von Rockpop über Gospel bis hin zu Soul und Folk bieten breiten Raum für abwechslungsreiche Konzerte. Mit eigenen Partituren kann er seine Interpretation der Chormusik besser umsetzten und den Ansprüchen und dem Leistungspotential der Chöre perfekt anpassen.
2019 Corona!! Singen, damals das gefährlichste Hobby, brachte eine Zäsur. Viele Chöre erholten sich davon nicht oder nur sehr schwer. Doch mit gemeinsamer Kraftanstrengung von Chor und Dirigent schaffte es Weih mit „Ton in Ton“ einen Neustart hinzulegen. Mit großem Elan und gemeinsamen Zielen kamen beide gestärkt aus der Pandemie. Beide sind heute bedeutend besser als zuvor.
Liebe zur Musik motiviert den 58 jährigen und treibt seine Chöre zu immer besseren Leistungen. Ausverkaufte Konzerte zeugen davon. Für die Zukunft wünscht er sich, das vor Corona erfolgreich begonnene Queen Tribute nochmal aufleben zu lassen und weitere Ideen für Chöre auszuleben. „Was für ein Privileg.“ sagt Weih.